Archiv | Schule RSS for this section

Teamteaching als Mittel der Kompetenzentwicklung von Lehrkräften

Die vorliegende Arbeit versucht, die Rolle der Unterrichtsform Teamteaching für die Entwicklung von Professionellen Lerngemeinschaften in der Schule zu beleuchten.

Die Sichtweise auf Teamteaching als Mittel der Personalentwicklung, das einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Kooperation in Richtung Professionelle Lerngemeinschaften  leistet, ist der wesentliche Leitgedanke in dieser Arbeit.

Die Auseinandersetzung mit positiven Teamerfahrungen in der Biographie als Hauptschullehrkraft aber auch in der Schulentwicklungsberatung rückte das Thema in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses.

Teamteaching als Mittel der Kompetenzentwicklung

Werbeanzeigen

Das Mitarbeitergespräch als Mittel schulischer Personalentwicklung

Die vorliegende Arbeit versucht aufzuzeigen, inwieweit das Mitarbeitergespräch im schulischen Kontext als Personalentwicklungsinstrument erfolgreich einzusetzen ist. Das Mitarbeitergespräch und die Personalentwicklung betreffen Bereiche, die in der Wirtschaft  selbstverständliche Führungsaufgaben darstellen, in der Verwaltung bereits angewendet werden und im Kontext von Schule in letzter Zeit Eingang finden (vgl. Simon 2001, S. 50).

Die zentrale Frage ist: Was sind Kennzeichen eines erfolgreichen Mitarbeitergesprächs und welche Wirkungen haben sie? Es wird aufgezeigt, welche Wirkungen und Erfolge von Mitarbeitergesprächen anhand vereinzelt in der Literatur vorgefundener Evaluationen dargestellt werden. Einen Bezug zur Praxis bietet die Darstellung und Interpretation der Ergebnisse einer Kurzbefragung von 5 niederösterreichischen Schulleitern zum Thema Mitarbeitergespräche. Es wird gefragt, aus welchen Motiven sie Mitarbeitergespräche durchführen, welche Ziele sie verfolgen, welche Kennzeichen von erfolgreichen Mitarbeitergesprächen sie beschreiben und welche Wirkungen sie diesen Mitarbeitergesprächen   Mitarbeitergespräch als Mittel schulischer Personalentwicklung

Lehrer sein dagegen sehr

Sie suchen das Patentrezept, das den so genannten guten Lehrer ausmacht? Dann legen Sie dieses Buch zur Seite. Es kann Ihnen nicht weiterhelfen. Oder Sie suchen eines der vielen gescheiten Bücher über Pädagogik und Unterricht? Dann ist dieses Buch auch nicht das Richtige für Sie.

Dieses Buch ist  der Versuch, die Lektionen, die mich die Praxis gelehrt hat, in Worte zu fassen. Trotzdem wird dieses Buch Ihnen Ihre ganz persönlichen Lektionen nicht ersparen können. Es gibt nämlich kein Patentrezept für erfolgreiches Lehren und Lernen. Zu unterschiedlich sind die Konstellationen, auf die wir im Unterricht treffen. Was heute für den einen Schüler richtig ist, kann schon morgen für eben diesen Schüler wieder falsch sein. So kann Ihnen niemand Ihre eigenen Erfahrungen ersparen. – Und glauben Sie mir, die eigenen Erfahrungen sind die wichtigsten im Leben.

Was kann also dieses Buch, werden Sie sich jetzt fragen.

Nun, zunächst einmal sollten Sie sich über meine Lektionen amüsieren, wo dies möglich ist. Denn Schadenfreude ist doch die reinste Freude! Frei nach dem Motto: Gott sei Dank, das ist mir noch nicht passiert. In meinem Unterricht brauche ich das nicht, es geht mir gut.   Andererseits kann dieses Buch tröstlich sein: Schau her, andere müssen auch immer wieder etwas lernen. Du bist nicht allein.

Und letztlich können Sie vielleicht die eine oder andere Anregung für sich mitnehmen – und ausprobieren. Vielleicht gelingt es Ihnen das eine oder andere umzusetzen. Vielleicht haben Sie eigene neue Erkenntnisse. Damit ist ein wesentliches Ziel dieses Buches angesprochen: Es möchte nämlich Bewusstsein erzeugen. Bewusste Auseinandersetzung mit dem Lehren und Lernen, indem die eigene Arbeit bewusst reflektiert wird – und dadurch natürlich verändert und verbessert. – Manche gescheite Leute sagen dazu auch Selbstevaluation. Sie meinen, Sie brauchen das nicht, denn Sie hätten die Lizenz zum Lehren ohnedies in der Tasche. Nun, dann werden Sie Ihre Lektionen eben in der Klasse bekommen, ob Sie wollen oder nicht. Denn der Lehrberuf bedeutet nun einmal die Auseinandersetzung mit Kindern und Jugendlichen. Und dazu bedarf es starker Persönlichkeiten, die bereit sind, an sich selbst zu arbeiten und sich selbst weiterzuentwickeln. Denn wie heißt es so schön: „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.“(Phillip Rosenthal, 1916-2001).

zur aktuellen Schulsituation

Mein Kommentar zu folgendem PROFIL-Artikel:

http://www.profil.at/articles/1417/575/374657/peter-michael-lingens-viel-laerm-nutzen

Sehr geehrter Herr Lingens!

Zu Ihrem Artikel „Viel Lärm wenig Nutzen“. Ich stimme Ihnen in vielerlei Hinsicht zu, vor allem was die sprachliche Entwicklung und damit die frühkindliche Entwicklung betrifft. Als Direktorin der NMS Schöffelschule Purkersdorf (ehemals Hauptschule) teile ich jedoch Ihre Meinung zur Neuen Mittelschule aus – unter anderem – folgenden Gründen nicht bzw. Nur teilweise. .. Das an sich gute und förderliche System der Leistungsgruppen (ich selbst habe es pädagogisch sinnvoll gefunden) wurde oftmals nicht als Förderung verstanden sondern als Selektionswerkzeug. Kein Wunder, selektiert man doch auch nach der Volksschule in unserem System und hält an dieser Maßnahme fest! .. Die Folge davon war – jedenfalls in den Ballungsräumen – eine kollektive Abwanderung in die undifferenzierte AHS! .. Daher setzte man endlich mit dem NMS Schulversuch eine Gegenmaßnahme, die zaghaft von den Eltern angenommen wurde. Hier wurde aus der äußeren Differenzierung der pädagogische Leitgedanke einer Individualisierung des Lernens (eigentlich besser: personalisiertes Lernen) umgesetzt. Das bedeutet, dass jede Lehrkraft sich um das Lernen jedes einzelnen Schülers kümmert – und nicht über die Köpfe der Kinder hinweg eine Klasse unterrichtet. Dafür und nur dafür braucht es eine 2. Lehrkraft, um diese Lernbetreuung leisten zu können; unter dem Motto „Lernen findet in der Schule statt“ – und nicht zuhause bei der Nachhilfe. .. Dann aber entschied sich die Politik zum Austausch aller Türschilder – womit diese seriösen Ansätze einer neuen Lernkultur zwar überall verwirklicht werden sollen, dies aber ein Entwicklungsprozess ist, der dauert. Daher kann der Erfolg oder Nichterfolg dieser Schulform derzeit m.M.n. Noch gar nicht seriös beurteilt werden. Durch all die negativen Kommentare müssen jedoch die Eltern den Eindruck gewinnen, die NMS sei schlechter als die HS, es bleibt also wiederum nur die AHS. .. Daneben kann also die AHS (Unterstufe) unbeschadet weiter undifferenziert über die Köpfe der Schüler hinweg, mit Unterstützung diverser Nachhilfeinstitute und privater Nachhilfestunden, ihren weitgehend tradierten Unterricht halten. Diese Schulform bleibt in der gesamten Bildungsdiskussion unbesprochen und daher unbeschadet. Das eigentliche Problem des Schulsystems auf der Sekundarstufe I bleibt also weiterhin unberührt! Was allerdings, wenn HS und NMS nicht mehr sein werden und alle in die AHS müssen – und damit dort die Gesamtschule Wirklichkeit wird….Ja dann wird dort vielleicht der Ruf nach Differenzierung und vielleicht sogar Individualisierung und nach einem Zweitlehrer im Teamteaching laut werden…vielleicht erleben dann die versierten HS- und NMS-Lehrer mit ihren Erfahrungen in dem „neuen“ System eine Renaissance – bei höheren Gehältern! .. Einen Vergleich mit Gesamtschulen kann es jedenfalls nur dort geben, wo ALLE SchülerInnen eine gemeinsame Schule besuchen, die dann natürlich differenzierend und individualisierend arbeiten sollte. Hierzu gibt es viele internationale Beispiele. .. Ich lade Sie herzlichst ein, sich ein Bild einer NMS zu machen und sich unsere Schule von innen anzusehen. Mit der Bitte um telefonische Terminvereinbarung Mit besten Grüßen Margarethe Koncki-Polt, M.A. Von meinem iPad gesendet